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Samstag, 23. Mai 2026

Gesucht: Die seltene Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Heute Mittag stand eine Exkursion mit Tom Aumer, veranstaltet vom LBV Regensburg auf dem Programm. Die Suche nach der seltenen und nahezu ausgestorbenen Donau-Kahnschnecke (Theodoxus danubialis). Diese Süßwasserschnecke aus der Familie der Kahnschnecken, lebt bei uns auf den Steinen in der Donau.

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Ausgehend von der "Donau-Treppe" an der Kirche in Schwabelweis wurde der Uferbereich abgesucht. In einer kleinen Gruppe von Interessierten wurden Steine im Wasser umgedreht und der Kies durch die Finger gesiebt. Die Schnecken sind nicht mal 1 cm groß. 

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Wir haben dabei allerhand interessante Entdeckungen gemacht. Neben den allseits vorhandenen Gemeinen Kahnschnecken (Theodoxus fluviatilis), meist dunkel gefärbt, manchmal auch dunkel gemustert, fanden wir Bachflohkrebse zuhauf und auch einen Blutegel. 

Ob tatsächlich eine seltene Donau-Kahnschnecke mit ihrer typischen Streifenzeichnung bei unseren Schneckenfunden dabei war, muss abschließend erst anhand der Fotos durch Fachleute geklärt werden.

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Die Donau-Kahnschnecke (Theodoxus danubialis) kommt tatsächlich nur in der Donau im Gebiet um Regensburg vor. Die hochgradig spezialisierte Süßwasserschnecke benötigt ein sauberes, sauerstoffreiches Fließgewässer mit steinigem Untergrund. Sie grast die Kieselalgen von den Steinen ab und frißt den Schleimfilm aus Bakterien und organischen Partikeln. Im Gegensatz zu anderen Wasserschnecken nimmt sie keine Pflanzennahrung zu sich. Da ihre Bestände stark zurückgegangen sind und sie als "vom Aussterben bedroht" gilt, ist sie streng geschützt. 

 


Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Fotografiert vor Ort aus der Hand mit der Nikon Z8 und dem 105er Makroobjektiv, ca 1:1 Makro + Ausschnitt. Was für ein interessanter Event, die Suche nach einem gar seltenen Tier, direkt vor unserer Haustür. 

Lieber LBV Regensburg, bitte mehr von solchen Exkursionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 24. April 2026

hands up

Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Produktion für die neue Folge in den REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer. Foto: Katharina Lenz





... oder wie man bei Fotos von Objekten im Glaskasten Spiegelungen vermeidet, – wenn man keinen schwarzen Bühnenmolton aufspannen kann. Bei kleineren Objekten tuts auch ein schwarzer Hoodie, und am Monitor ist die Wirkung vorab recht gut zu kontrollieren. DANKE Katharina Lenz für das eindrucksvolle Arbeitsfoto ! 

Unten das Ergebnis der betreffenden Aktion. Foto: Scherbenfund, Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Aufnahmen für unser "Brauereiprojekt" im Kleinkastell Großprüfening, dem ehemaligen römischen Militärlager am „nassen Limes“.

Gestern Produktion in der Römerabteilung des Historischen Museums Regensburg für das neue Video in den REGENSBURGER GESCHICHTEN (hier) mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer.


Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Produktion für die neue Folge in den REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer. Foto © Maximilian Weinzierl










Donnerstag, 26. Februar 2026

Lecker: Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II – das Standard-Z-Telezoom der nächsten Generation

Das Standard-Telezoom der nächsten Generation: Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II
Fotos © Maximilian Weinzierl (li), © Nikon (re), Montage, das Giraffenporträt wurde wildlife in der Serengeti, Tansania mit 2.8/70-200 @200mm Brennweite formatfüllend fotografiert, Abstand 3 - 4 m aus dem Safari-Jeep.

 

Mit dem Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II präsentiert Nikon das S-Line Standard-Telezoomobjektiv der zweiten Generation für Nikon Kameras mit dem Z-Bajonett. Ein Zoomobjektiv mit einem mittleren Brennweitenbereich (70-200 mm) ist das vielseitigste Teleobjektiv für Vollformatkameras. 

Das professionelle neue Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II Zoomobjektiv aus der 1:2.8 konstant lichtstarken holy trinity series (14-24, 24-70, 70-200), hat ein verbessertes ultraschnelles AF-System (ca. 3,5 mal) und eine leistungsfähigere Bildstabilisierung mit bis zu 6 Blendenstufen. 

Mit einem Gewicht von 998 gr ist das neue Standard-Z-Telezoom zudem ganze 362 gr leichter und 12 mm kürzer als sein bisheriges Vorgängermodell. Das Neue hat die Maße: ca. 90 mm x 208 mm. Nikon bezeichnet das Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II als "das Leichteste seiner Klasse".  

Durch den Innen-Zoom-Mechanismus und die Innen-Fokussierung bleibt der Schwerpunkt bei Brennweiten- und Fokusänderungen erhalten; das Objektiv ist damit immer perfekt ausbalanciert, was besonders bei Freihand-Videoaufnahmen mit einem Gimbal einen enormen Vorteil darstellt. 

Besonders erfreulich: Nikon spendiert dem abnehmbaren Stativadapterring einen Arca-Swiss-kompatiblen Stativfuß (Schwalbenschwanzfräsung zum Schnellwechsel). Die Stativschelle war bisher immer das Teil, das ich bei einem neuen Zoomobjektiv dieser Bauart zuerst gegen die Stativschelle von Kirk ausgetauscht habe, – danke Nikon! 

Die unverbindliche Preisempfehlung:  3.349,00 EUR


Das Standard-Telezoom der nächsten Generation: Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S II mit Arca-Swiss-kompatiblen Stativfuß. Foto © Nikon

 

 

 

 

 

 

Freitag, 14. November 2025

Fotoherbst im Bayerwald (Dreisesselgebirge)

Fotografieren auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald – Foto © Maximilian Weinzierl

 

 Bestes Fotowetter, oben am Berg Sonne, im Tal wabernde Nebelfelder. Gestern: wandern entlang der Staatsgrenze auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald (Freyung/Waldkirchen); übers Donautal bis in die Alpen hinein geschaut mit dem 400 mm Teleobjektiv an der Nikon Z8. Fotogene Baumskelette und bizarre Granitfelsen. Der Wald erneuert sich, seitdem im Jahr 2010 der Orkan Kyrill sechs Millionen Bäume umgelegt hat und eine breite Schneise der Verwüstung hinterlies. Tipp: Ein perfekter spontaner Fotoausflug, Micro-Adventure  👍👍👍

 

Auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald, Ausblick bis zu den Alpen (Dachsteinmassiv).
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Baumskelette auf dem Dreisessel im unteren Bayerischen Wald – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Wiederaufforstung im Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald, Plöckenstein.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Panorama, Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 16. September 2025

8 Fotografen im THERESIA – Raum für Ideen

8 Fotografen stellen ihre Werke im THERESIA – Raum für Ideen, Regensburg-Kumpfmühl aus. Layout und Design: Teresa Schuster. Foto: Maximilian Weinzierl

Maria Maier | Petra Homeier | Simon H. Süß | Stefan Effenhauser | Herbert Stolz | Martin Rosner | Wolfram Schmidt | Maximilian Weinzierl

 
8 Fotografen laden Sie herzlich zur Eröffnung ihrer Fotoausstellung im THERESIA – Raum für Ideen ein. Acht Handschriften, acht Sichtweisen – und doch das gemeinsame Ziel, Fotografie auf höchstem Niveau erlebbar zu machen. Die Ausstellung ist in ihrer Form einzigartig: Regionale Fotokünstler präsentieren Werke, die noch nie in dieser eigenwilligen Zusammenstellung zu sehen waren. Mit Landschaften, Strukturen, Tieren, Stillleben und Fotocollagen eröffnen 8 Fotografen eine exklusive Reise durch die Vielfalt
fotografischen Schaffens. Ein einmaliges Kunsterlebnis – nur für kurze Zeit an einem besonderen Ort. Die Künstler sind anwesend und freuen sich darauf, Sie bei der Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit Ihnen die Bilder zu entdecken und bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.


Eröffnung:       Freitag, 10. Oktober 2025, 19.00 Uhr
Begrüßung:      Teresa Schuster und Maximilian Weinzierl
Einführung:       Dr. Reiner Meyer, Kulturamt der Stadt Regensburg
Musik:               Bertl Wenzl, Saxophonsolist
 

Ausstellungsdauer:    Sa. 11. und So. 12. Oktober 2025
Öffnungszeiten:          Sa. 11 - 20 Uhr und So. 11 - 18 Uhr

 

Die Veranstaltung wird unterstützt durch:







 

 

 

 

< Reel: Teresa Schuster >

 


 

 














Samstag, 5. Juli 2025

Mein Radlsommer in der heimatlichen Umgebung

Der Donauradweg, hier Kiesbadestrand bei Kapfelberg – Foto © Maximilian Weinzierl

 

 Zur Zeit sind wir viel mit dem Fahrrad unterwegs; wir haben ja um Regensburg herum so schöne Fahrradwege in einer so atemberaubenden Landschaften – wie aus dem Bayern-Bilderbuch. Und freilich ist die Kamera (meist die Nikon Z8) immer dabei. Beim Radlfahren entdecke ich mehr Motive als mit dem Auto, und ich kann jederzeit anhalten und fotografieren. Die weiteste Strecke bisher betrug ganze 109 km. Meine Empfehlung: Fotoradeln!


Donauradweg im Schatten hier bei Bad Abbach – Foto © Maximilian Weinzierl

Altmühltal-Radweg hier bei Essing, Burg Randeck – Foto © Maximilian Weinzierl

Ich stehe im Regen, Regentalradweg bei Regenstauf – Foto © Eberhard Boyen


Naabtal-Radweg entlang der Naab nach Pielenhofen – Foto © Maximilian Weinzierl

Am Kieselstrand beim Kloster Weltenburg, Donaudurchbruch. - Fünf-Flüsse-Radweg.
  – Foto © Maximilian Weinzierl

Schloss Ramspau auf dem Regental-Radweg nach Marienthal – Foto © Maximilian Weinzierl

Unterwegs auf dem Regental-Radweg, Regen Fluss – Foto © Maximilian Weinzierl

Der Falkenstein-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse – Foto © Maximilian Weinzierl

Erfrischung am Almer Weiher, Mintraching – Foto © Maximilian Weinzierl

Feldkreuz, auf dem Kelheim-Abensberg Radweg – Foto © Maximilian Weinzierl

Die Befreiungshalle "erfahren". Erst den Berg hinauf, dann die unzähligen Wendeltreppen zur Aussichtsplattform und zur Belohnung Kelheim aus der Vogelperspektive genießen – Foto © Maximilian Weinzierl

Das kleinste Weinbaugebiet Deutschlands. Die Weinberge in Bach. An der Donau entlang nach Wörth/Donau – Foto © Maximilian Weinzierl

Naabtalradweg, hier Zwischenrast idyllisch in Duggendorf – Foto © Maximilian Weinzierl

Storch auf Mäusejagd, in den Flussauen bei Regenstauf. Regental-Radweg  – Foto © Maximilian Weinzierl

Baden in der Donau (bei Lohstadt-Kelheim), Donau-Radweg bei Kapfelberg  – Foto © Maximilian Weinzierl


Der Himmel der Bayern. Kirche Maria Himmelfahrt in Hohengebraching. Auf dem Weg nach Thalmassing zur Sankt Wolfgangs Eiche. Foto © Maximilian Weinzierl



Fahrradweg von Regensburg entlang der Donau. Zum Zunftstüberl in Matting, Biergarten-Idylle pur. – Foto © Maximilian Weinzierl

"Lean Equip". Im Gepäck: nur Kamera, Telezoom 80-100, Weitwinkel Festbrennweite 35 mm, 2. Akku  – Foto © Maximilian Weinzierl

Eine Burgruine für mich ganz allein. Diesmal bei bewölktem Himmel (passt gut zum Bildinhalt) von Regensburg nach Brennberg, der Anstieg ist schon eine Herausforderung, downhill zurück nach Regensburg läufts dann fast von selbst. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Auf dem Naabtal-Radweg entlang der Naab von Regensburg (Mariaort) ins malerische Kallmünz radeln, dann zu Fuß rauf auf den Turm der Burgruine und einen atemberaubenden Rundblick genießen. Foto © Maximilian Weinzierl




11.08.2025: Abendliches Radlfahrn im DBU Naturerbe Frauenholz, eine großartige Naturlandschaft südlich von Regensburg, das ehemalige Militärgelände. Es hat schon einen Hauch von Herbst in der Landschaft – Nein! das will ich noch nicht wahrhaben ... 👀😍





 

 

 

Samstag, 14. Juni 2025

180° Walhalla

Walhalla bei Donaustauf– Foto © Maximilian Weinzierl

 

Walhalla bei Donaustauf. mal eine etwas andere Ansicht. auf dem Boden liegend fotografiert mit der Nikon Z8 und dem Sigma 8mm 1:3,5 EX DG Fisheye, FTZ II. Wo´s Fisheye passt, ergeben sich erstaunliche Ansichten. das Objektiv bildet die gesamte obere Hemisphere ab. einen Zeitpunkt abgepasst wo keine Besucher im Bild sind. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 26. März 2025

Blüten-Blitzen im Studio: Unser Tulpenmotiv für die Ostergrußkarte

Tulpen-Fotografie im Studio mit 3 Blitzleuchten – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Es ist eine Wohltat und ein wahres Vergnügen, wieder mal mit viel Zeit, Muße und Inspiration im Studio "Licht zu bauen"; hier mit zwei seitlich angeordneten Pulsoflex-Softboxen für weiches Licht und einer Pulsoleuchte mit Wabe für hart gerichtetes Gegenlicht von hinten – das ergibt diese hellen Lichtkonturen. Die drei Broncolor Studioblitzleuchten werden asymmetrisch in ihrer Leistung gesteuert. "Tulpen", das Motiv unser diesjährigen Ostergrußkarte, aufgenommen mit der Nikon Z8 und dem 105/2.8 Makroobjektiv. f=14, t=1/100, ISO 64. Hier der Setaufbau zum Nachvollziehen: 

 

Tulpen-Fotografie im Studio mit 3 Blitzleuchten – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Konturierendes hartes Gegenlicht von rechts hinten durch eine Pulsoleuchte mit Aufsatz-Wabenraster:

 

Tulpen-Fotografie im Studio mit 3 Blitzleuchten – Foto © Maximilian Weinzierl




 

 

 

 

 

Montag, 30. Dezember 2024

Das letzte Geläut, und Videofilmen im Glockenstuhl. THERESIA

Beengtes Selfie mit allen drei Glocken im Glockenstuhl auf dem Turm der Theresienkirche.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Die Kirche St. Theresia in Kumpfmühl wurde in diesem Jahr am 31. Juli profaniert,  >Infos hier<.  

Mit aller Wucht erklangen am 28. Dezember 2024 um 12:15 Uhr noch einmal alle drei Glocken der Theresienkirche, zum Gedenken an den Luftangriff auf Kumpfmühl, der vor genau 80 Jahren, am 28. Dezember 1944 erfolgte. Die Bombardierung Kumpfmühls forderte 47 Todesopfer und hinterließ erhebliche Gebäude- und Sachschäden, auch an der Kirche.

 

Histor. Foto (digital restauriert © Maximilian Weinzierl) aus: 125 Jahre St. Theresia in Regensburg-Kumpfmühl, ISBN 978-3-00-078816-1

 

Die drei Kirchenglocken läuteten an diesem denkwürdigen Tag zum letzten mal, sie sollen nämlich bis Ende Januar 2025 aus dem Turm der profanierten Kirche, die zur Zeit aussen renoviert wird, ausgebaut und abtransportiert werden. 

 

Der Glockenturm der Theresienkirche. Foto © Maximilian Weinzierl


 

Das letzte Geläut mußte also dokumentiert werden und so kletterte ich schwer bepackt mit allerlei Equipment abermals auf den Turm zum Glockenstuhl hinauf. Der Glockenstuhl ist das massive Tragwerk für die drei Glocken, er ist aus Holz und Stahl gebaut. Da oben ist es sehr eng, ich balancierte abenteuerlich auf Holzstufen und Balken

Zudem überall der Taubenkot aus Jahrzehnten und durch die Schallöffnungen in der Kuppel ist es bitterkalt, – es herrschten Minusgrade – was ich vor allem daran merkte, dass die Verbindungskabel ganz starr wurden und sich fast nicht mehr biegen ließen. Ich selbst trug mollig warme Skibekleidung, im Ohr EarXtreme Schallschutzstöpsel und aussen zusätzlich Ohrenschützer.

 

 

Kameraaufbau in der Fensternische beim Glockenstuhl auf dem Turm der Theresienkirche.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Um mit dem Weitwinkelobjektiv alle Glocken zusammen aufs Bild zu bringen, musste die eine Kamera mit dem Stativ ganz an der Fensteröffnung (Bild oben) aufgebaut werden. Damit hatte ich freilich keinen Sucher- bzw. Monitoreinblick, um die Kamera auszurichten und die Parameter einzustellen. Die Ausrichtung und Steuerung der Kamera erfolgte deshalb via Wi-Fi über Nikons SnapBridge App auf dem Smartphone-Monitor. 


Glocken und Glockenstuhl auf dem Turm der Theresienkirche. Foto © Maximilian Weinzierl


Ich hantierte hier oben in luftiger Höhe mit zwei Kameras, zwei LED-Panel-Akku-Leuchten mit Magic-Armen und Clamps befestigt, mit dem Studiomikrofon und dem Tascam Digital Rekorder. Die Nikon Z8 ist ideal geeignet fürs Videofilmen, I love it ! 

Das Glockenläuten habe ich sicherheitshalber zweifach aufgezeichnet, mit der Kamera und dem externen Rekorder, wobei ich den Ton beim vorangegangenen Zwölfuhrläuten einpegeln konnte. Sicher ist sicher, denn dieses Ereignis – das letzte Geläut von St. Theresia – ist nicht wiederholbar. 

 

Ausschnitt aus dem Video-Rohmaterial (10s, Original ist 4k): 

 




NACHTRAG: 

Die Kirchenglocken, die sich ursprünglich noch im Eigentum des Karmeliterordens befanden, wurden nachträglich vom Eigentümer des Gebäudes angekauft; zur Freude der Kumpfmühler verbleiben sie im Kirchturm.