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Montag, 8. Juni 2026

Auf nach Mindelheim im Allgäu zur Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026

Mindelheim im Allgäu, Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026 – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Am Wochenende war ich als einer von drei Juroren vom  Deutschen Verband für Fotografie e.V.  zur Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026  nach Mindelheim im Allgäu eingeladen. Die Bewertung der zur DFM eingereichten Fotos erfolgte in zwei Abschnitten: vor Wochen schon gab es eine Vorauswahl aus dem Pool aller eingereichten Bilder (ca. 6.000 Fotos in 7 Sparten), die jeder Juror zuhause am Monitor zu treffen hatte. Am Wochenende dann fand in Mindelheim die Endjurierung in Präsenz der drei Juroren statt. 

Meine beiden Kollegen waren Robert Geipel, Fotografenmeister, Ehrenmitglied des Centralverbandes Deutscher Berufsfotografen, DGPh Mitglied und Studioleiter bei Cewe, sowie Christian Koradi, bei internationalen Fotosalons vielfach ausgezeichneter Fotograf und Steinbildhauer aus der Schweiz.

 

Mindelheim im Allgäu, Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026 – Foto © Maximilian Weinzierl
 

Nach der Begrüßung des Publikums und der Juroren durch den Präsidenten und Justitiar des Deutschen Verbandes für Fotografie e.V. (DVF) Wolfgang Rau, sowie durch die für Wettbewerbe des DVF zuständige Vizepräsidentin Annelie Henn, ging es am Sonntag an die Jurierung. Diese zog sich mit Pausen von 9:00 Uhr vormittags bis 16:30 Uhr am Nachmittag hin.

 

Mindelheim im Allgäu, Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026 – Foto © Maximilian Weinzierl

Ich denke, wir drei Juroren haben bei dieser 94. DFM sehr erfolgreich und professionell zusammengearbeitet. Unsere Erfahrungen und Sichtweisen ergänzten sich hervorragend und ermöglichten eine ausgewogene Bewertung der eingereichten Arbeiten. 

Besonderes Augenmerk legten wir sowohl auf die inhaltliche Aussagekraft, als auch auf die technische Qualität der Fotos. Kriterien wie Bildkomposition, Belichtung, Schärfe und kreative Umsetzung wurden ebenso berücksichtigt wie neue Sichtweisen, Originalität des Motivs, kreative Umsetzung, emotionale Wirkung und die erzählte Bildergeschichte.

Bei den meisten Bildern herrschte unter uns Juroren überraschend schnell Einigkeit. Ein paar Bilder nur führten zu engagierten Diskussionen, da in einigen Fällen unterschiedliche Sichtweisen und Bewertungsschwerpunkte aufeinandertrafen. Die Debatten verliefen jedoch stets konstruktiv und respektvoll. 

Eine besondere Herausforderung stellte die Bewertung von gleichen Motiven dar, die zahlreich auf ähnlich hohem Niveau eingereicht wurden. So mussten die Juroren beispielsweise aus vielen spiralförmigen Wendeltreppen und Treppenhäusern, die nahezu alle durch eine hohe fotografische Qualität überzeugten, auswählen. Auch Raubvogelporträts und Libellenfotos waren stark vertreten. In solchen Fällen gaben oft ganz feine Unterschiede in Bildaufbau, Perspektive, Lichtführung und gestalterischer Originalität den Ausschlag.

Am Ende gelang es den Juroren jedoch immer, einen gemeinsamen Konsens zu finden und die Vergabe der Medaillen, Urkunden und Annahmen auf einer nachvollziehbaren und fairen Grundlage festzulegen.

 

Mindelheim im Allgäu, Jurierung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026 – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Das FORUM Mindelheim bot die idealen Räume für diese öffentliche Jurierung, bei der auch Publikum vor Ort zugelassen war. 

Die Preisverleihung der Deutschen Fotomeisterschaft 2026 findet am 3. Oktober 2026 um 14:30 Uhr in Mindelheim statt, die anschließende Ausstellung im Foyer des FORUM Mindelheim dauert von 3. Oktober bis zum 11. Oktober 2026. Veranstaltet vom Fotoclub Mindelheim.

 







live Video-Premiere im Salettl: "BIER für die Römer"

Live-Premiere "BIER für die Römer – Die Brauerei aus der Römerzeit am Kleinkastell Großprüfening" im Salettl, Kumpfmühl. Fotos und Montage © Maximilian Weinzierl

 

Live-Premiere "BIER für die Römer – Die Brauerei aus der Römerzeit am Kleinkastell Großprüfening" im Salettl, Kumpfmühl

Passend zum Welterbe Donaulimes präsentieren die REGENSBURGER GESCHICHTEN ihr neues Video. Die Live-Premiere des neuen Videos findet am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 19.30 Uhr im Salettl, Karl-Bauer-Park, Kumpfmühler Straße 52, 93051 Regensburg-Kumpfmühl statt. REGENSBURGER GESCHICHTEN- Projektvorstellung und Videopräsentation auf der Großleinwand mit Katharina Lenz (Historikerin und Stadterzählerin) und Maximilian Weinzierl (Journalist und Profifotograf).

 

Programm:

Begrüßung durch Dr. Rainer Girg

Vorstellung des Projekts
REGENSBURGER GESCHICHTEN
mit Katharina Lenz
und Maximilian Weinzierl

REGENSBURGER GESCHICHTEN Video:
Die elektrische Schiffsdurchzugsanlage
an der Steinernen Brücke mit Rainer Ehm

REGENSBURGER GESCHICHTEN Video:
Premiere: BIER für die Römer
mit Prof. Dr. Gerhard Waldherr

Beisammensein bei Bier und Brezen

 

Eine Veranstaltung des GKVR, Geschichts- und Kulturverein Regensburg-Kumpfmühl e.V.. Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte email an: rainer.girg@gmx.de

... und demnächst auf YouTube


Live-Premiere "BIER für die Römer – Die Brauerei aus der Römerzeit am Kleinkastell Großprüfening" im Salettl, Kumpfmühl. Fotos und Montage © Maximilian Weinzierl


Nachtrag am 8. Juni 2026, Premiere ausgebucht !

AUSGEBUCHT, weiterer Termin um 21:30 Uhr. "BIER für die Römer – Die Brauerei aus der Römerzeit am Kleinkastell Großprüfening" im Salettl, Kumpfmühl. Fotos und Montage © Maximilian Weinzierl








Freitag, 15. Mai 2026

Jurierung

Schaf im Frühling, Symbolbild, kein Wettbewerbsbeitrag. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Immer noch beschäftigt als Juror bei einem renommierten Fotowettbewerb. Unschärfe, schiefer Horizont, Sensorflecken, ausgefressene Lichter, nicht erkennbares Motiv, das sollte eigentlich bei Einreichungen zu einem Fotowettbewerb nicht vorkommen, soviel Eigenkritik des Fotografen sollte sein, – kommt aber immer wieder vor! 

Zudem auch "Farbe" in der Schwarz-Weiß-Sparte, formatfüllende Kopfporträts in der Landschaftssparte und Serien bei denen der serielle Charakter nicht einfach zu deuten ist. Auch ein paar lieblose Knipsereien, die zwar dokumentieren, dass der Betreffende das Betreffende gesehen hat, die also allenfalls als Dokumentation durchgehen, die aber keinerlei Bildgestaltung oder fotografische Qualität erkennen lassen.

Unter den ca. 7000 Fotos motivmäßig viele Leuchttürme, Eisenbahnen mit Rauch, Libellen, venezianische Masken, Porträts von rauchenden alten Männern, Wassertropfen-Experimente, undefinierbare Lichteffekte, bizarre Stilleben und (!) eine Rose am formatfüllenden nackten Hintern, – sowas bleibt in Erinnerung. 

(Foto: Symbolbild, kein Wettbewerbsbeitrag)














 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Wettbewerbsfotografie – oder wenn Schwarz-Weiß farbig ist


Liebe Wettbewerbsfotografen,

ich bin zur Zeit wieder als Juror bei einem renommierten Fotowettbewerb tätig und gerade bei der Bewertung der Wettbewerbssparte "Freies Thema Schwarz / Weiß (ohne Tonung)" angelangt. Schwarz-Weiß-Fotografie versteht sich doch als visuelle Darstellung von Motiven unter dem Verzicht auf Farbe, nur mit Helligkeitswerten von Schwarz bis Weiß.

Ich frage mich ernsthaft, wie mancher das Thema derart mißverstehen und hier in der
Schwarz-Weiß Sparte Farbfotos einreichen kann? Rechnet man etwa damit, dass die Juroren farbenblind sind? Helft mir, welcher Gedankengang steckt dahinter? Das sind gute Bilder, aber freilich müssen diese aufgrund ihrer Farbigkeit disqualifiziert werden.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 24. April 2026

hands up

Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Produktion für die neue Folge in den REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer. Foto: Katharina Lenz





... oder wie man bei Fotos von Objekten im Glaskasten Spiegelungen vermeidet, – wenn man keinen schwarzen Bühnenmolton aufspannen kann. Bei kleineren Objekten tuts auch ein schwarzer Hoodie, und am Monitor ist die Wirkung vorab recht gut zu kontrollieren. DANKE Katharina Lenz für das eindrucksvolle Arbeitsfoto ! 

Unten das Ergebnis der betreffenden Aktion. Foto: Scherbenfund, Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Aufnahmen für unser "Brauereiprojekt" im Kleinkastell Großprüfening, dem ehemaligen römischen Militärlager am „nassen Limes“.

Gestern Produktion in der Römerabteilung des Historischen Museums Regensburg für das neue Video in den REGENSBURGER GESCHICHTEN (hier) mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer.


Schichten von Kulturschutt in historischen Ausgrabungen, Modell im Historischen Museum Regensburg. Produktion für die neue Folge in den REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl, demnächst auf YouTube: BIER für die Römer. Foto © Maximilian Weinzierl










Samstag, 4. April 2026

BIER für die Römer

Beim Videodreh für die REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl auf YouTube, hier in der Brauerei aus der Römerzeit in Regensburg-Prüfening. Foto © Katharina Lenz
 

In unserem neuen Videoprojekt für die REGENSBURGER GESCHICHTEN auf YouTube mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl beschäftigen wir uns mit der Brauerei aus der Römerzeit, eine Ausgrabung in Regensburg-Prüfening. 

Als ausgesprochenen Fachmann für die römische Geschichte der Stadt Regensburg konnten wir diesmal Prof. Dr. Gerhard H. Waldherr gewinnen. Prof. Waldherr ist Stadtheimatpfleger, Professor für Alte Geschichte an der Universität Regensburg, Lehrbeauftragter an verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Buchautor. 


Beim Videodreh für die REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl auf YouTube, hier in der Brauerei aus der Römerzeit in Regensburg-Prüfening. Katharina Lenz im Gespräch mit Stadtheimatpfleger Prof. Dr. Gerhard H. Waldherr. Foto © Maximilian Weinzierl

Im Gespräch mit Katharina Lenz erklärt Prof. Waldherr vor der Kamera sehr anschaulich die Anlage und die Vorgänge des Bierbrauens an den verschiedenen Stationen in der Brauerei.

 

Feuerstelle in der Brauerei aus der Römerzeit in Regensburg-Prüfening. Foto © Maximilian Weinzierl
 

Nur wenige Regensburger kennen diese Brauerei aus der Römerzeit am Kornweg, die 1978 bei Ausgrabungen in der Siedlung des Kleinkastells von Prüfening freigelegt wurde. Sie stammt aus der Zeit um 200 n. Chr. und zeigt die Reste der vermutlich ältesten römischen Brauerei nördlich der Alpen. Die Mauerreste befinden sich in einem verglasten Pavillon mit großzügigen Fenstern, die jederzeit den Einblick von außen ermöglichen. 

 

Der Pavillon Brauerei aus der Römerzeit in Regensburg-Prüfening. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Eine Brauerei aus der Römerzeit
man darf gespannt sein!
demnächst in den Regensburger Geschichten
auf YouTube, hier klicken (link zu YouTube).

 

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REGENSBURGER GESCHICHTEN, hier gibts regelmäßig kurze und kurzweilige Videos aus unserer Stadt und dem Umkreis; wir berichten von kleinen und großen historischen Begebenheiten, versteckten Orten und oft übersehenen Details. Mit Eurer tatkräftigen Beteiligung! Gerne greifen wir auch Eure Vorschläge und Hinweise auf. Wir sehen uns auf YouTube, hier klicken (link zu YouTube)

 

We 💖 R 

Herzlichen Dank für Eure Likes, Kommentare und Abonnements auf unserem YouTube-Kanal.
Ihr helft uns damit, dass wir noch mehr Interessenten
und Regensburg-Liebhaber erreichen.

https://www.youtube.com/@RegensburgerGeschichten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 25. März 2026

Greisliche Bildzutaten 😕

Des Fotografen Leid: Improvisierte Absturzsicherung auf der Walhalla – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Immer, wenn ich Besucher auf die Walhalla führe, gibt es wegen dieser Absturzsicherung Diskussionen. Es ist ein greisliches Provisorium. Besonders die Fotografen ärgern sich über diese hässlichen "Zutaten", die fast immer im Bild auftauchen und stören. Plastikketten und laminierte Pictogramm-Ausdrucke mittels Kabelbinder befestigt.

 

Das ist der Ruhmeshalle, die als eines der bedeutendsten monumentalen Gedenkbauwerke des Klassizismus gilt und Nationaldenkmal der bedeutendsten Deutschen ist, unwürdig.

 

 Wird sich das noch ändern?

 

 

Improvisierte Absturzsicherung auf der Walhalla (Archivbild vom Oktober 2025) – Foto © Maximilian Weinzierl

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 5. März 2026

Konsolenfiguren in Regensburgs Altstadt: "Memes des Mittelalters" – REGENSBURGER GESCHICHTEN

Das neue Video mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl steht auf YouTube: Regensburger Geschichten, Konsolenfiguren in Regensburgs Altstadt: "Memes des Mittelalters" – Fotos: Maximilian Weinzierl

 

Den Nischenkanal Regensburger Geschichten betreiben wir neben unserer eigentlichen Arbeit quasi als Hobby und Spass an der Freud, ein no-budget-project , – einfach weil uns die Stadt am Herzen liegt und wir Regensburg, seine Geschichte und seine Geschichten lieben.


REGENSBURGER GESCHICHTEN
Unser 20. Video steht online

 

Konsolenfiguren in Regensburgs Altstadt:
"Memes des Mittelalters"

 

Beim Flanieren durch die historischen Gassen fallen sie manchmal ins Auge: Kleine Figuren an den Hauswänden in der Regensburger Altstadt. Es sind oft sogenannte Konsolfiguren an alten Portalen oder Erkern. Vielleicht so etwas wie die "Gartenzwerge des Mittelalters". Doch was stellen sie dar? Was könnten sie bedeuten?

 

Liebe Regensburg-Fans, wollt Ihr Neues wissen über die schönste Stadt der Welt und Ihre unbekannten Ecken? Wir, das sind Katharina Lenz, Regensburger Historikerin und Autorin und Maximilian Weinzierl, Regensburger Profifotograf und Journalist, erzählen euch auf Youtube 

 



REGENSBURGER GESCHICHTEN. Hier gibts regelmäßig kurze und kurzweilige Videos aus unserer Stadt und dem Umkreis; wir berichten von kleinen und großen historischen Begebenheiten, versteckten Orten und oft übersehenen Details. Mit Eurer tatkräftigen Beteiligung! 

Deshalb unsere Bitte: kräftiges Liken, Kanal-Abonnieren, Kommentieren und Teilen ermuntern uns zum Weitermachen. Gerne greifen wir auch Eure Vorschläge und Hinweise auf. Wir sehen uns! "Schiffsdurchzug" steht auf YouTube, hier klicken (link zu YouTube) oder unten ins Bild klicken. 

 

 

 

 

 

 

Bitte YouTube Kanal abonnieren  👍💖

https://www.youtube.com/@RegensburgerGeschichten



 

 

 

 

 

Mittwoch, 4. März 2026

REGENSBURGER GESCHICHTEN – Ein Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung Regensburg

Ausriss Mittelbayerische Zeitung vom 27.02.2026

 

Die Mittelbayerische Zeitung Regensburg berichtet in der Printausgabe vom 27.02.2026 und in der Online-Ausgabe über unser Regensburger Geschichten Videoprojekt. 

Der Bericht von Martina Groh-Schad "Mit der Stadterzählerin in Regensburg unterwegs" ist (hier klicken, link zur MZ) online nachzulesen (ohne Bezahlschranke).

Regensburger Geschichten auf YouTube. Hier gibts regelmäßig kurze und kurzweilige Videos aus unserer Stadt und dem Umkreis; wir berichten von kleinen und großen historischen Begebenheiten, versteckten Orten und oft übersehenen Details. Mit Eurer tatkräftigen Beteiligung! Deshalb unsere Bitte: kräftiges Liken, Kanal-Abonnieren, Kommentieren und Teilen ermuntern uns zum Weitermachen. Gerne greifen wir auch Eure Vorschläge und Hinweise auf. Wir sehen uns! 

 

 

 

 

 

 

Montag, 2. März 2026

Tipp: Oleg Kuzenko im THERESIA – Raum für Ideen, Regensburg-Kumpfmühl

“Hier wird die Erde rund”, Oleg Kuzenko bei der Eröffnung seiner Ausstellung im THERESIA – Raum für Ideen, Regensburg-Kumpfmühl am 1. März 2026. – Foto © Maximilian Weinzierl

 

“Hier wird die Erde rund”. Gestern war die Vernissage zur Werkschau von Oleg Kuzenko im THERESIA – Raum für Ideen, der profanierten Karmelitenkirche in Regensburg-Kumpfmühl.

Diese umfangreiche Einzelausstellung des aus der Ukraine stammenden und in Regensburg lebenden Künstlers Oleg Kuzenko bietet einen Überblick über seine vielfältigen Werke: Malerei, Grafik, Plastik und Möbel.
 

Eröffnungsredner waren: Hubert H. Wartner, der Kurator der Ausstellung, Dr. Werner Chrobak, der ehemalige Stadtheimatpfleger und Mentor, die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Dr. Rainer Girg, Vorstand des GKVR. Der Geschichts- und Kulturverein Regensburg-Kumpfmühl e.V. ist der Veranstalter dieser Ausstellung.


Der Multiinstrumentalist und Instrumentenerfinder Heinz Grobmeier  begleitete die Vernissage mit ganz außergewöhnlichen Klängen, Kostprobe gefällig? (Video)

 


Tipp: Eine sehr sehenswerte Ausstellung in einer grandiosen Location eines besonderen Kulturorts. Sie läuft vom 02. - 15. März 2026. Auf Anfrage gibt es kuratierte Führungen durch den Künstler, es gibt die Buchvorstellung "Zeit-Wandler" mit Dr. Werner Chrobak am 5. März, und am Sonntag, 15. März um 15 Uhr findet eine Finissage statt. Infos unter

Oleg Kuzenko
 
0163 5574773
 info@oleg-kuzenko.com
 www.oleg-kuzenko.com
 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Samstag, 21. Februar 2026

"Ich hab' dein Knie geseh'n" – und auch Dein Hinterteil. Konsolenfiguren in der Regensburger Altstadt

Katharina Lenz beim Videodreh für die Regensburger Geschichten in der Gesandtenstraße in Regensburg. – Foto © Maximiian Weinzierl

 

Mit Katharina Lenz in der Altstadt unterwegs beim Videodreh für das neue Video in den Regensburger Geschichten auf YouTube. Unser Thema sind dieses mal die historischen Konsolenfiguren, die an vielen Hausfassaden der Altstadt angebracht sind, die aber beim Vorbeigehen kaum beachtet werden. 

Figurale Darstellungen in Mauernischen und an Torbögen, feinsinnig belehrend oder witzig humorvoll, aber auch böse, lästernd, unhöflich und derb: Zeigen des entblößten Knies oder gar des Hinterteils.  

Der Hausschmuck als hintersinniger Kommentar zum Zeitgeschehen – quasi die Memes des Mittelalters. 

 

Diese Konsolenfigur zeigt ihr entblößtes Knie, im Mittelalter eine sehr unhöfliche Geste. Videodreh für die Regensburger Geschichten – Foto © Maximiian Weinzierl

 

Dieser mittelelterliche Jüngling mit wallendem Haar verweist auf sein Hinterteil als Kommentar zur Zeitgeschichte. Videodreh für die Regensburger Geschichten – Foto © Maximiian Weinzierl

 

Aus der Hand, Videodreh für die Regensburger Geschichten – Foto © Katharina Lenz

 

"Konsolenfiguren in der Regensburger Altstadt" demnächst in den Regensburger Geschichten auf YouTube, hier klicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 1. Februar 2026

Alte Regensburg Fotos: "Regensburger damals", das 1/26 fb-Gruppe-Treffen

1/26 Treffen der Regensburger damals fb-Gruppe im Restaurant Hermann am 31.01.2026.
 Foto © Maximilian Weinzierl

 

Gestern Abend beim 1/26 Treffen der Regensburger damals fb-Gruppe. Das Treffen war wieder großartig organisiert von Bernd Edtmaier und Julia von Seiche; der Saal im Restaurant Hermann war bis auf den letzten Platz besetzt. 

Es gab zwei sehr interessante Vorträge:  

Lorenz Baibl, der Leiter des Amts für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg sprach über die Organisation und den Bestand der Archivalien im Regensburger Stadtarchiv, sowie über die Möglichkeiten, Einblick ins Archiv zu nehmen, sowohl für die Forschung als auch für private Interessenten.  

Martin Donkel demonstrierte anhand eindrucksvoller Beispiele, wie er in alten Fotos das Entstehungsdatum herausfinden kann. Zudem viele Gespräche und ein reger Austausch, insgesamt ein sehr gelungener Abend, gerne bald wieder. 👍 










 

 

Montag, 12. Januar 2026

100.000 mal Schiffsdurchzug

REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl auf YouTube

 

Da haben wir diesmal aber einen Treffer gelandet. Das neue Video auf unserem YouTube-Kanal REGENSBURGER GESCHICHTEN mit Katharina Lenz und Maximilian Weinzierl hat in nur einem Monat über 100.000 Aufrufe erhalten. WOW, wer hätte gedacht, dass unser neues Thema "Die elektrische Schiffsdurchzugsanlage an der Steinernen Brücke in Regensburg" auf so ein großes Interesse trifft. Unser bisher erfolgreichstes Video auf unserem Kanal. 

Vielen war die historische "Klappe" in der Regensburger Stadtmauer an der Donau gar nicht bekannt. Wir erzählen zusammen mit Rainer Ehm, Kurator des Donau-Schiffahrts-Museum Regensburg, die wechselvolle Geschichte dieses liebenswerten Technikdenkmals vom Anfang des 20. Jahrhunderts.


Vielen Dank für die freundlichen und zum Weitermachen ermunternden Kommentare: (Zitate)

 

Herzlichen Glückwunsch! Die Filme von Katharina Lenz und Ihnen Maximilian Weinzierl sind informativ und professionell, und sie anzuschauen macht einfach Spaß. Ein wahres Meisterwerk der Wissens- und Geschichtsvermittlung!🎉

 

Danke fürs Zeigen, das kannte ich bisher nicht. Immer wieder faszinierend, wie einfallsreich unsere Vorfahren waren.  


Klasse, sowas kannte ich echt nicht. Mit Pferden ja.. aber nicht die elektrische Schiffsdurchzuganlage in Regensburg.

 

Und Zak, schon wieder was tolles gelernt. Eine wunderbare technische Anlage die sich da hinter der großen Klappe verbirgt. Eigentlich sollte sie, wenigstens im Sommer, besichtigt werden können. Könnte mir gut vorstellen, dass sich doch ein paar maritim angehauchte Regensburger finden, die es einheimischen und Touristen zeigen und erklären.
Irgendwie könnte man ja die  Eintrittskarten von vorhandenen Museen um diese kleine attraktion erweitern. Vielen Dank für dieses schöne Video und die ganz hervorragenden Erklärungen der Details. Bedauerlicherweise leider wiedermal fast alles hinter grässlichen Graffiti versteckt, einfach so Schade. Liebe Grüße aus der Noris ! 😉

 

Schöne alte Technik für die Ewigkeit.

 

Très très intéressant, c'est une pièce et un monument historique. J'adore les histoires des évolutions technologiques. Énorme merci. ❤❤❤

 

Wow! Man lernt immer wieder etwas dazu! Das hätte meine Oma brennend interessiert - sie war 1905 geboren und lernte in der Schule viel über den Ludwig-Main-Kanal. Sie erlebte auch den Bau des heutigen Rhein-Main-Donau-Kanals voll mit und war stolz, als dieser endlich eröffnet wurde. Für Geschichte und Technik hat sie sich immer interessiert, diese Anlage hätte sicherlich ihr vollstes begeistertes Interesse gefunden!

 

Klasse erklärt. Bin auch schon oft vorbei und hab mich das Gleiche gefragt. Danke.

 

Was für ein Glück, das dieses Technikschmankerl nicht - wie so vieles - einfach abgerissen wurde. Danke euch für die tolle Doku und Grüße nach Regensburg :):):)

 

Freut mich, dass ich wieder etwas über meine alte Heimat gelernt habe.  

 

Mal was Anderes :-) Vielen Dank für diese interessante Reportage.

 

Interesting video. Greetings from Poland. 👍

 

Super Geschichte. Mir als Energieelektroniker geht das Herz auf bei so alter Technik. ❤❗

 

Vielen Dank für diesen tollen Film.
Das ist geniale Technik, die es zu erhalten gilt.

 

 Toll👍❤👍! Es ist doch erstaunlich was es alles gibt von dem man nichts wusste! Es gibt noch so vieles zu entdecken. Leider wird man nicht so alt um die Lösung so mancher Rätsel zu erfahren 😢😢😢😢😢😢😢😢


Noch nie gehört von solch einer Anlage, obwohl ich schonmal ein Wochenende lang in Regensburg verbracht habe und über die Steinerne Brücke gelaufen bin...

 


Ein schöner Beitrag und sehr gut verständlich erklärt. Ja und diese Schmierereien sind ja leider auch "Stadtbild" in Deutschland. Die Strafen sind zu mild.

 

Obwohl in Stadtamhof aufgewachsen war mir dies gänzlich neu. Dass mit Pferden gezogen wurde ist bekannt, aber dies ......

 

sensationell-also was diese wunderbare stadt regensburg so alles zu bieten hat. wäre doch super  wenn dieses technische schmukkasterl in die öffentlichen stadtführungen einbezogen werden würde

 

Danke für das interessante Filmchen. Wenn ich jetzt mit meiner Frau, sie ist aus Regenstauf, wieder mal nach Regensburg fahre, wir wohnen am Niederrhein, dann kann ich ihr diese innovative Anlage erklären 🙂 Nochmals vielen Dank.


Interessant! Meines Wissens die einzige Stelle, wo etwas im Zusammenhang mit dem alten LDM-Kanal betriebsfähig gehalten wird!
Man sollte sich ein Beispiel nehmen an Frankreich, Belgien, Holland un d vor allem England, wo ganze alte Kanalnetze samt allen Begleitstrukturen in Betrieb gehalten werden, obgleich sie jede kommerzielle Bedeutung verloren haben!

 

Bemerkenswertes technisches Denkmal. Bin begeistert als Techniker. Jetzt sollten sich nur noch Fachleute finden, die die Mechanik ein wenig erhalten und aufhübschen. Grüße vom Flugplatzmuseum Cottbus




Hier gehts zu den REGENSBURGER GESCHICHTEN auf YouTube, YouTube link bitte hier klicken. Bitte Kanal abonnieren, liken, kommentieren und Teilen, das unterstützt unser Projekt. Danke!  


 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 19. Dezember 2025

Statt E-Mails: Karten! Frohe Weihnachten


Regensburger Weihnachtskarte aus dem Jahr 1993, Helmut Meindl & Maximilian Weinzierl
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Heuer keine digitalen Weihnachtsgrüße,
sondern analoge. 

NOSTALGIE

 

Heuer gibts für family&friends keine digitalen Weihnachtswünsche per E-Mail, das ist so beliebig und abgenützt, die ersten diesbezüglichen Mails haben mein E-Postfach schon Ende November überfüllt. 

Es gibt bei mir heuer alte Regensburger (Kitsch)-Weihnachts-Karten (Archivfund), – und aufs Papier schreibe ich die guten Wünsche und die herzlichen Grüße handschriftlich mit Pelikan Füller und blauer Tinte. Alles ganz analog und nostalgisch.

Die A5-Klappkarten, schweres Papier und aussen lackiert, sind original aus einer Zeit, wo die Photoshop-Bildbearbeitungs-Software gerade das Licht der Welt erblickt hatte, 1993, – und fasziniert vom Desktop publishing haben wir damals nächtelang experimentiert mit PhotoShop 2.5. 

Es klappte nicht alles auf Anhieb und erschwerend kam dazu, es gab noch keine Ebenen und keine Rücknahmemöglichkeit von Bearbeitungsfehlern (vorherige Versionen mußten zwischengespeichert werden, damit im Falle eines Falles nicht Alles weg war und zur Vorversion zürückgekehrt werden konnte);  

Zum ersten Mal digitale Experimente und Bildkombinationen (hier die Regensburger Standardansicht und ein Pappmaché-Nikolaus, Weihnachtsdeko in einem Lebensmittelgeschäft). 

Blutjung und gerade neu im "Design-Geschäft" hatten wir eine so harmlose Weihnachtskarten-Idee: Der Nikolaus fährt mit dem Rentierschlitten über die Steinerne Brücke. Verblüffend damals, – wie bescheiden, wenn man heute an die Möglichkeiten der KI denkt. 

Früher eine Arbeit von vielen Stunden, heute ists hundertmal realistischer in 5 Sekunden erledigt. Aber ists mittels KI genauso liebenswürdig, naiv, harmlos und reizend unperfekt ? Ich werd sentimental, ich weiß !

Die Dias mußten damals erst teuer trommelgescannt werden, damit wir sie auf unserem ersten Mac, den Würfel-Mac, bearbeiten konnten. Wir sind Macianer geblieben bis heute.  

Das Rippen einer kleinen Fotodatei dauerte über Nacht. Mit den CMYK-Druckfilmen aus der Reproanstalt und mit einem Cromalinandruck als Farbtest gings dann in die bekannte Postkarten-Druckerei, die es lange schon nicht mehr gibt. Dann das Abenteuer Vierfarb-Offsetdruck mit Sichtkontrolle, neben der Druckmaschine stehend. Was für Zeiten !

Ich wünsche allen blog-Lesern
ein frohes und friedliches Weihnachtsfest

Maximilian Weinzierl

 

 

Regensburger Weihnachtskarte aus dem Jahr 1993, Helmut Meindl & Maximilian Weinzierl
Foto © Maximilian Weinzierl