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Sonntag, 5. Juli 2026

Der Fotograf im Schlafzimmer-Spiegel

Der Fotograf im Schlafzimmer-Spiegel, Besichtigung von Schloss Pürkelgut. – Foto © Maximilian Weinzierl

Gestern fand eine Besichtigung von Schloss Pürkelgut statt, dem ehemaligen Wasserschloss im Südosten von Regensburg, das derzeit von den neuen Besitzern, Roland und Gerda Fechter, aufwändig renoviert wird. Spontanfotos mit der Nikon Z8 und dem leichtgewichtigen Weitwinkelzoom AF-S Nikkor 18-35mm 1:3.5-4.5 G, aus der Hand und bei vorhandenem Licht, etwa 1/20 sec. Belichtungszeit.

Die gesamte Bildstrecke vom Wasserschloss Pürkelgut im Wiedererstehen gibt es dann demnächst hier im Blog.

 

NACHTRAG 6.07.2026: Bildstrecke hier klicken


 

 

 

 

 

 

Samstag, 4. Juli 2026

Auf zum Kaitersberg: traumhaftes Foto- und Wanderwetter

Der Bayerische Wald. Kaitersberg-Wanderung vom Parkplatz Reifenberg zur Kötztinger Hütte und über die Räuber-Heigl-Höhle zurück. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Mein Tipp nicht nur für Landschaftsfotografen: auf in den Bayerischen Wald. Im Moment herrscht traumhaftes Wettter mit strahlend blauem Himmel und klarer Fernsicht. Unsere gestrige Tour: Hinauf auf den Kaitersberg !

 

Kötztinger Hütte Ausblick. Kaitersberg-Wanderung vom Parkplatz Reifenberg zur Kötztinger Hütte und über die Räuber-Heigl-Höhle zurück. Foto © Maximilian Weinzierl


Vereinzelt kleine weiße Wölkchen machen die Szenerie pefekt. Unterwegs nur mit der Nikon Z8 und dem leichtgewichtigen Weitwinkelzoom AF-S Nikkor 18-35mm 1:3.5-4.5 G, via FTZ, lean equipment.

 

Moose und Farne. Kaitersberg-Wanderung vom Parkplatz Reifenberg zur Kötztinger Hütte und über die Räuber-Heigl-Höhle zurück. Foto © Maximilian Weinzierl
 

Es sind erstaunlicherweise wenig Wanderer unterwegs auf der Strecke vom Parkplatz Reifenberg zur Kötztinger Hütte und über die Räuber-Heigl-Höhle zurück. Aber so viele lohnende Fotomotive ... und die sensationelle Schwalbenschwanz-Paarung mitten am Weg hätte ich beinah übersehen, wenn mich meine Begleitung nicht darauf hingewiesen hätte, – vor lauter in-die-Landschaft-schaun. 

 

Dublette am Wegesrand: Schwalbenschwanz (Papilio machaon) bei der Paarung. Kaitersberg-Wanderung. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Nach der Bergtour, willkommene Abkühlung im Blaibacher See ...

Nach der Kaitersberg-Fotowanderung Schwimmen im Blaibacher See. Foto © Maximilian Weinzierl
 

... und danach unbedingt in den Biergarten zum Lindner in Bad Kötzting. Die urige Brauerei mit wunderbar gemütlichem Biergarten bietet zum süffigen Bier herzhafte bayerische Speisen aus regionalen Zutaten an.

Ein Tag Urlaub, sehr fototrächtig; die landschaftlichen Idyllen liegen bei uns quasi "vor der Haustür". Auf gehts!


Nach der Kaitersberg-Fotowanderung zum Lindner Bräu in Bad Kötzting, urige Brauerei mit wunderbar gemütlichem Biergarten. Foto © Maximilian Weinzierl






 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 2. Juli 2026

Kürbisspinne Ultramakro

Kürbisspinne 2:1 Makro – Foto © Maximilian Weinzierl

und welche gelb-grüne Schönheit sitzt da gerade in unserer Physalisstaude und starrt mich mit ihren 8 Augen an? Eine Kürbisspinne, nomen est omen, bei diesem Foto wird das sehr deutlich (Hinterleib). 

Making of Foto: Nikon Z8, Laowa 25 mm F/2,8 2,5–5X Ultra-Makro-Objektiv, 2:1, one shot, SB-5000, Nikon Funkfernsteuerung WR-R11, 2x Novoflex Castel-Q Einstellschlitten über Kreuz, Stativ.


Making of: Kürbisspinne 2:1 Makro – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Einstellung mittels zweier Novoflex Castel-Q Einstellschlitten über Kreuz.
Foto © Maximilian Weinzierl

Samstag, 23. Mai 2026

Gesucht: Die seltene Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Heute Mittag stand eine Exkursion mit Tom Aumer, veranstaltet vom LBV Regensburg auf dem Programm. Die Suche nach der seltenen und nahezu ausgestorbenen Donau-Kahnschnecke (Theodoxus danubialis). Diese Süßwasserschnecke aus der Familie der Kahnschnecken, lebt bei uns auf den Steinen in der Donau.

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Ausgehend von der "Donau-Treppe" an der Kirche in Schwabelweis wurde der Uferbereich abgesucht. In einer kleinen Gruppe von Interessierten wurden Steine im Wasser umgedreht und der Kies durch die Finger gesiebt. Die Schnecken sind nicht mal 1 cm groß. 

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Wir haben dabei allerhand interessante Entdeckungen gemacht. Neben den allseits vorhandenen Gemeinen Kahnschnecken (Theodoxus fluviatilis), meist dunkel gefärbt, manchmal auch dunkel gemustert, fanden wir Bachflohkrebse zuhauf und auch einen Blutegel. 

Ob tatsächlich eine seltene Donau-Kahnschnecke mit ihrer typischen Streifenzeichnung bei unseren Schneckenfunden dabei war, muss abschließend erst anhand der Fotos durch Fachleute geklärt werden.

 

Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Die Donau-Kahnschnecke (Theodoxus danubialis) kommt tatsächlich nur in der Donau im Gebiet um Regensburg vor. Die hochgradig spezialisierte Süßwasserschnecke benötigt ein sauberes, sauerstoffreiches Fließgewässer mit steinigem Untergrund. Sie grast die Kieselalgen von den Steinen ab und frißt den Schleimfilm aus Bakterien und organischen Partikeln. Im Gegensatz zu anderen Wasserschnecken nimmt sie keine Pflanzennahrung zu sich. Da ihre Bestände stark zurückgegangen sind und sie als "vom Aussterben bedroht" gilt, ist sie streng geschützt. 

 


Auf der Suche nach der seltenen Donau-Kahnschnecke, unterwegs mit Tom Aumer vom LBV Regensburg. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Fotografiert vor Ort aus der Hand mit der Nikon Z8 und dem 105er Makroobjektiv, ca 1:1 Makro + Ausschnitt. Was für ein interessanter Event, die Suche nach einem gar seltenen Tier, direkt vor unserer Haustür. 

Lieber LBV Regensburg, bitte mehr von solchen Exkursionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 14. November 2025

Fotoherbst im Bayerwald (Dreisesselgebirge)

Fotografieren auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald – Foto © Maximilian Weinzierl

 

 Bestes Fotowetter, oben am Berg Sonne, im Tal wabernde Nebelfelder. Gestern: wandern entlang der Staatsgrenze auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald (Freyung/Waldkirchen); übers Donautal bis in die Alpen hinein geschaut mit dem 400 mm Teleobjektiv an der Nikon Z8. Fotogene Baumskelette und bizarre Granitfelsen. Der Wald erneuert sich, seitdem im Jahr 2010 der Orkan Kyrill sechs Millionen Bäume umgelegt hat und eine breite Schneise der Verwüstung hinterlies. Tipp: Ein perfekter spontaner Fotoausflug, Micro-Adventure  👍👍👍

 

Auf dem Dreisesselberg im unteren Bayerischen Wald, Ausblick bis zu den Alpen (Dachsteinmassiv).
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Baumskelette auf dem Dreisessel im unteren Bayerischen Wald – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Wiederaufforstung im Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald, Plöckenstein.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

Panorama, Dreisesselgebirge im unteren Bayerischen Wald.
Foto © Maximilian Weinzierl

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 5. Juli 2025

Mein Radlsommer in der heimatlichen Umgebung

Der Donauradweg, hier Kiesbadestrand bei Kapfelberg – Foto © Maximilian Weinzierl

 

 Zur Zeit sind wir viel mit dem Fahrrad unterwegs; wir haben ja um Regensburg herum so schöne Fahrradwege in einer so atemberaubenden Landschaften – wie aus dem Bayern-Bilderbuch. Und freilich ist die Kamera (meist die Nikon Z8) immer dabei. Beim Radlfahren entdecke ich mehr Motive als mit dem Auto, und ich kann jederzeit anhalten und fotografieren. Die weiteste Strecke bisher betrug ganze 109 km. Meine Empfehlung: Fotoradeln!


Donauradweg im Schatten hier bei Bad Abbach – Foto © Maximilian Weinzierl

Altmühltal-Radweg hier bei Essing, Burg Randeck – Foto © Maximilian Weinzierl

Ich stehe im Regen, Regentalradweg bei Regenstauf – Foto © Eberhard Boyen


Naabtal-Radweg entlang der Naab nach Pielenhofen – Foto © Maximilian Weinzierl

Am Kieselstrand beim Kloster Weltenburg, Donaudurchbruch. - Fünf-Flüsse-Radweg.
  – Foto © Maximilian Weinzierl

Schloss Ramspau auf dem Regental-Radweg nach Marienthal – Foto © Maximilian Weinzierl

Unterwegs auf dem Regental-Radweg, Regen Fluss – Foto © Maximilian Weinzierl

Der Falkenstein-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse – Foto © Maximilian Weinzierl

Erfrischung am Almer Weiher, Mintraching – Foto © Maximilian Weinzierl

Feldkreuz, auf dem Kelheim-Abensberg Radweg – Foto © Maximilian Weinzierl

Die Befreiungshalle "erfahren". Erst den Berg hinauf, dann die unzähligen Wendeltreppen zur Aussichtsplattform und zur Belohnung Kelheim aus der Vogelperspektive genießen – Foto © Maximilian Weinzierl

Das kleinste Weinbaugebiet Deutschlands. Die Weinberge in Bach. An der Donau entlang nach Wörth/Donau – Foto © Maximilian Weinzierl

Naabtalradweg, hier Zwischenrast idyllisch in Duggendorf – Foto © Maximilian Weinzierl

Storch auf Mäusejagd, in den Flussauen bei Regenstauf. Regental-Radweg  – Foto © Maximilian Weinzierl

Baden in der Donau (bei Lohstadt-Kelheim), Donau-Radweg bei Kapfelberg  – Foto © Maximilian Weinzierl


Der Himmel der Bayern. Kirche Maria Himmelfahrt in Hohengebraching. Auf dem Weg nach Thalmassing zur Sankt Wolfgangs Eiche. Foto © Maximilian Weinzierl



Fahrradweg von Regensburg entlang der Donau. Zum Zunftstüberl in Matting, Biergarten-Idylle pur. – Foto © Maximilian Weinzierl

"Lean Equip". Im Gepäck: nur Kamera, Telezoom 80-100, Weitwinkel Festbrennweite 35 mm, 2. Akku  – Foto © Maximilian Weinzierl

Eine Burgruine für mich ganz allein. Diesmal bei bewölktem Himmel (passt gut zum Bildinhalt) von Regensburg nach Brennberg, der Anstieg ist schon eine Herausforderung, downhill zurück nach Regensburg läufts dann fast von selbst. Foto © Maximilian Weinzierl

 

Auf dem Naabtal-Radweg entlang der Naab von Regensburg (Mariaort) ins malerische Kallmünz radeln, dann zu Fuß rauf auf den Turm der Burgruine und einen atemberaubenden Rundblick genießen. Foto © Maximilian Weinzierl




11.08.2025: Abendliches Radlfahrn im DBU Naturerbe Frauenholz, eine großartige Naturlandschaft südlich von Regensburg, das ehemalige Militärgelände. Es hat schon einen Hauch von Herbst in der Landschaft – Nein! das will ich noch nicht wahrhaben ... 👀😍





 

 

 

Sonntag, 15. Juni 2025

Sonnwendfeuer in Oberndorf an der Donau mit der Nikon Z8

Sonnwendfeuer 2025 in Oberndorf– Foto © Maximilian Weinzierl

 

 FEUER ist Magie. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert. Ein paar Eindrücke vom gestrigen Sonnwendfeuer 2025 in Oberndorf an der Donau, ein Ortsteil von Bad Abbach. Der eindrucksvolle traditionelle Feuerzauber wurde am Donaudamm veranstaltet, zünftig wars 👍❤️  Kljb Oberndorf. Beiläufig gefilmt mit der Nikon Z8 + 2.8/24-70 aus der Hand (M, 30 fps, 1/60, f=2.8, Auto-ISO korr -1.0).

Das Kurzvideo steht auf YouTube, hier oder unten ins Bild klicken


 













Samstag, 14. Juni 2025

180° Walhalla

Walhalla bei Donaustauf– Foto © Maximilian Weinzierl

 

Walhalla bei Donaustauf. mal eine etwas andere Ansicht. auf dem Boden liegend fotografiert mit der Nikon Z8 und dem Sigma 8mm 1:3,5 EX DG Fisheye, FTZ II. Wo´s Fisheye passt, ergeben sich erstaunliche Ansichten. das Objektiv bildet die gesamte obere Hemisphere ab. einen Zeitpunkt abgepasst wo keine Besucher im Bild sind. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 27. Mai 2025

Vierfleck im Botanischen Garten der Universität Regensburg

Vierfleck Libelle am Teich im Botanischen Garten der Universität Regensburg – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Gestern Wildlife-Makroaufnahmen aus der Hand mit der Nikon Z8 und dem AF-S MicroNikkor 2.8/105 mm (FTZ II). Libellenjagd am Teich des Botanischen Gartens der Universität Regensburg. Hier tummelt sich zur Zeit ein Prachtexemplar einer Großlibelle: Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata), frisch aus der Larvenhaut geschlüpft (2 bis 3 Jahre verbrachte er als gefräsige Larve im Schilfgürtel unter Wasser), noch in perfektem Zustand (sehr fotogen weil makellos und unbeschädigt, ohne Staub und Fusselanhänge), goldbraun gefärbt (später wird er dunkler) und mit schön glänzenden Flügeln.


Vierfleck Libelle am Teich im Botanischen Garten der Universität Regensburg – Foto © Maximilian Weinzierl

 

Für Makro-Fotografen von Vorteil: der Vierfleck hat eine feste Sitzwarte auf einem Pflanzenstengel. Er ist ein Flugjäger (im ersten Foto knabbert er noch an einem Stück Flügel) und kehrt nach der Jagd immer wieder hierhin zurück.

 

Vierfleck Libelle am Teich im Botanischen Garten der Universität Regensburg – Foto © Maximilian Weinzierl

Wenn sich der Fotograf – auf dem Holzsteg sitzend – langsam und vorsichtig bewegt, kommt er mit der Kamera bis auf etwa 50 cm an das Libellenmotiv heran. Der Vierfleck blickt dann mit seinen riesigen Facettenaugen in die Kamera. Er beobachtet aufmerksam die Umgebung. Mein Tipp für Makrofotografen: auf in den Botanischen Garten zur Libellenjagd mit der Kamera.